Die bisherigen Aktivitäten der LAG
 

Größtes Vorhaben unter dem Dach der LAG ist das Talauenprojekt, das beachtliche Erfolge zu verbuchen hat. Es gilt als weithin einmalig, modellhaft und wurde bereits mit wichtigen Umweltpreisen ausgezeichnet.
Seit 1998 konnten gut zwei Dutzend ökologische Teilprojekte realisiert werden: Anlage von Biotopen, Uferstreifen, Flutmulden, dezentralen Wasser-Rückhaltebecken, Landschaftsweihern, Renaturierung von Gräben und Bachabschnitten, Hecken- und Streuobstpflanzungen, Streuobstpflege, Artenschutzmaßnahmen.
Es entstand begleitend ein Netz von Wander- und Talauen-Radwegen (insgesamt 550 Kilometer) mit naturnahen Freizeiteinrichtungen wie Wasserspielplatz, Picknickplätze, Kneippbecken, Aussichtsturm, Radlertreff. Ferner gab es Vermarktungsaktionen wie Wein-, Bauern- und Handwerkermarkt, Streuobstmarkt, Apfelsaft aus dem Schwarzenberger Land.

Seit 1998 findet jedes Jahr über einen Zeitraum von mehreren Wochen die gemeindeübergreifende Kulturreihe Schwarzenberger Herbst statt, deren vielfältige Angebote durch ein Thema verbunden 2011 lautet es Grenzen,
im Jahr 2012 „Freiheit“.

Zunehmend an Bedeutung gewinnt das kulturelle Engagement der LAG. Dies zeigt sich in den überaus erfolgreichen Aktivitäten im Rahmen des Kulturpfads 2006 und im ebenfalls gemeindeübergreifenden Projekt „Eine Region stellt sich vor“ mit einer Vielzahl verschiedener Veranstaltungen im Juni/Juli 2006. .

Die LAG hat auch eine Freizeitkarte herausgegeben mit den Rad- und Wanderwegen, Gasthäusern, Freizeittips und Informationen über Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Freizeitmöglichkeiten der Gemeinden. Weitere Publikationen sind entstanden: ein Dienstleisterverzeichnis, Ortsprospekte, Gäste(ver)führer, Reise(ver)führer, eine Infomappe zum energiesparenden Bauen.
Breiten Raum nimmt nicht zuletzt die Öffentlichkeitsarbeit ein mit Presseberichten über alle Aktivitäten, aber auch Infoständen, Ausstellungen und Vorträgen.

Sämtliche Maßnahmen sind Gemeinschaftsprojekte einer Vielzahl von Partnern (u.a. Landwirte, Direktvermarkter, Naturschützer, Gastronomen, Gemeinden), von denen viele vor der LAG-Gründung allenfalls spärlich zusammengearbeitet haben. Aufgrund der sichtbaren Erfolge in Verbindung mit der entsprechenden Öffentlichkeitsarbeit steigen Akzeptanz und Bekanntheitsgrad und es schließen sich weitere gemeinsame Aktionen an.