Markt Bibart

Aufstrebende Wohngemeinde an Bundesstraße 8 und Bahnlinie Nürnberg-Würzburg, fünf Ortsteile: Altmannshausen, Altenspeckfeld, Enzlar, Fuchsau und Ziegenbach, insgesamt 2000 Einwohner.

Markt Bibart zählt zusammen mit Scheinfeld und den Dörfern im Ehegrund zu den ältesten Siedlungen der Gegend. Bereits 816 fand der Ort urkundliche Erwähnung, und zwar in einem Gründungsbrief des sagenumwobenen Klosters Megingaudeshausen, das nur kurz existierte. In den frühen Jahrhunderten wechselten die Dorfherren des öftern, bis Bibart 1390 an das Hochstift Würzburg kam. Diese Zugehörigkeit bestand bis 1802. Hervorstechendstes Merkmal der Marktgemeinde ist seit jeher ihre zentrale Lage. Der Ort war schon immer ein Verkehrsknotenpunkt, an dem sich ein alter Höhenweg und ab 1615 die Postlinie nach Frankfurt kreuzten. Wirte, Handwerker und Händler siedelten sich bevorzugt an. Vom 14. bis Mitte des 19. Jahrhunderts beherbergte Bibart außerdem mehrere Ämter.
Die Gemeinde eignet sich bestens als Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren. Am Bahnhof, dem einzigen im LAG-Gebiet, starten fünf Talauenradwege und die vier Wanderwege, der Fernradweg vom Main zur Aisch führt vorbei. Markt Bibart ist dem VGN angeschlossen. Erst vor kurzem wurde der Bahnhof aufwendig umgestaltet, 120 Park & Ride-Plätze geschaffen.

Weitere Auskünfte:
Markt Markt Bibart
Rathausgasse 2
91477 Markt Bibart
Tel. 09162/8247, Fax 09162/8696

Öffnungszeiten:
Mo - Fr 08.00 - 12.30 und 15.00 - 17.30,
Do 17.00 - 18.30,
1. Sa im Monat 09.00 - 11.00


Bürgermeister Ludwig Günther
Handy 0170-9976042

Internet: www.markt-bibart.de

E-Mail: kanzlei-marktbibart@t-online.de