Wanderwege

Neben den Talauen-Radwegen hat jede der neun Steigerwald-Gemeinden mehrere Wanderwege eingerichtet und neu ausgeschildert. Die rot-gelben Wegschilder tragen das LAG-Logo und sind leicht zu erkennen. Kurz-Strecken von sechs Kilometer Länge finden sich ebenso wie aufwendigere Touren über 15, 16 Kilometer.
Abseits von jeglichem Massentourismus lassen sich hier die schönsten Seiten des Steigerwalds hautnah erkunden. Hin und wieder müssen die Wanderer auch dichtere Waldabschnitte und weniger wegsame, holprige oder schmale Stellen passieren. Deshalb ist gutes Schuhwerk wärmstens zu empfehlen. Vor dem Verlaufen schützt am besten die LAG-Freizeitkarte, in der die Routenführung aller Wege eingezeichnet ist.

Übrigens: In den nächsten Jahren soll das Freizeitwegenetz weiter verbessert und ausgebaut werden. So werden an markanten Punkten Informationstafeln installiert, die in Wort und Bild über Sehenswürdigkeiten, Kirchen, Gebäude und Naturdenkmäler am Wegerand Auskunft geben.

Markt Baudenbach

Baudenbach 1 - Länge 13 km
Start am Ortsausgang Richtung Langenfeld an der Brücke über den Rüblingsbach. Zunächst am Bach entlang dem Wegweiser Scheinfeld/Friedrichsberg folgen, an der Kneippanlage vorbei (nach rund 200 Meter), auf dem Flurbereinigungsweg weiter und durch das Rüblingstal. Nach 2,5 Kilometer erreicht man die Gesundheitsquelle. Bei der Hochstraße kurz vor Lerchenhöchstädt geht's linker Hand durch den Wald bis zur Ortsverbindungsstraße Ruthmannsweiler-Thierberg. Nach 200 Meter: Wechsel links auf den Fußweg nach Ruthmannsweiler, durch den Ort und teils am Waldrand, teils im Wald nach Baudenbach zurück.

Baudenbach 2 - Länge 10 km
Gestartet wird an der Ecke Roßbacher Straße/Waldstraße. Diese geht in einen Flurbereinigungsweg über, der durch den Wald schließlich in Münchsteinach mündet. In der Ortsmitte muss man links auf die Hauptstraße und nach 100 Meter abermals links, um durch das Achelbachtal nach Mönchsberg (Einkehrmöglichkeit!) zu kommen. Weiter nach Roßbach, die Staatsstraße überqueren, am Waldrand und durch den Wald am Sportplatz vorbei zum „Löhlein", das Kriegerdenkmal, Aussichtspunkt und Rastplatz in einem ist. Von dort führt eine lange Treppe hinunter nach Baudenbach.

Baudenbach 3 - Länge 6 km
Dieser Weg verbindet die Gemeindeteile Roßbach und Frankenfeld miteinander, beginnend in Roßbach an der Staatsstraßenkreuzung. Der markierte Weg bringt einen zum Waldrand, wo eine mächtige Kastanie zur Rast einlädt. Weiter geradeaus durch den Wald ins idyllische Rüblingstal. Hier ist ein Abstecher zur Gesundheitsquelle möglich. Indem die Wanderer das Tal überqueren und den Neuen Berg erklimmen, erreichen sie Frankenfeld, wo eingekehrt werden kann.

Gemeinde Langenfeld

Langenfeld 1 - Länge 8 km
Vom Radlertreff über die Ehe, dann links in den Mühlweg bis zur Lamprechtsmühle. Dort nach Norden hinauf und am Waldrand entlang auf einen links abzweigenden Forstweg. Dieser mündet nach etwa 2 km oberhalb von Ullstadt in die Kreisstraße. Ihr folgt man hinunter in den Ort, passiert das prächtige Barock-Schloss der Familie Franckenstein und die evangelische Kirche. Die Kreuzung in der Dorfmitte wird überquert und auf der ansteigenden Galgenstraße der Ort wieder verlassen. Am Steinbruch am Waldrand heißt es links ab, vorbei an einem alten Felsenkeller und am Ullstädter Judenfriedhof. Dann rechts den Hang hinauf und an der alten Eiche (Naturdenkmal) schnurgerade links nach Langenfeld hinunter, ins Dorf. Über Buckgasse, Schulstraße, Rathaus und Hauptstraße zurück zum Radlertreff.

Langenfeld 2 - Länge 15 km
Der erste Teil des Weges wie beschrieben. An der alten Eiche zwischen Ullstadt und Langenfeld bleiben die Wanderer jetzt weiter auf der Pflasterstraße und gehen an der nächsten Kreuzung rechts am Waldrand hoch. Vor der Schranke in den Wald links zum „Dreiländereck", wo ein Gedenkstein an das Zusammentreffen dreier ehemaliger Landkreise erinnert. Nun geradeaus in den Nesselbacher Wald und auf Forstwegen, an einem Weiher vorbei zur Kreisstraße Langenfeld-Unternesselbach. Ist diese überquert, folgt man dem Rempelsbach und gelangt schließlich zu einer Weiherkette, die zur Rast einlädt. Ein Feldweg nördlich bringt einen auf die Alte Reichsstraße an der Bahnlinie. Hier links und über den Kutschenbuck in den Ort. Via Blumenstraße, Spielplatz, Vogtsgässchen (rechts) in die Schulstraße und Hauptstraße zum Radlertreff.

Markt Bibart

Markt Bibart 1 - Länge 6 km - Familienwanderweg
Er beginnt an der Südseite des Bahnhofs. Beim Wolfsee geht es 4 km durch den Gemeindewald und über ein ehemaliges Gipsabbaugebiet nebst Biotop zum Bahnhof zurück. Auf dieser fast gänzlich ebenen Route begegnen aufmerksamen Wanderern zahlreiche Baum-, Pflanzen- und Blumenarten sowie heimische Tiere. Die Möglichkeit zu vielfältiger Naturbeobachtung eröffnen auch die übrigen Wege.

Markt Bibart 2 - Länge 9 km - Naturwanderpfad zum Aussichtsturm
Auch dieser Weg führt von der Bahnhof-Südseite zunächst zum Wolfsee. Im Wald folgt man einem kurzen Aufstieg am Steinbruch zur Hohen Straße. Dort gewährt der 20 m hohe Aussichtsturm der Gemeinde einen beeindruckenden Rundblick in den Ehegrund, Steigerwald, zur Frankenhöhe und nach Neustadt/Aisch. Weiter in ein herrliches Waldgebiet bis zum Hüßberg (411 m), wo durch Waldlücken die Steigerwald-Höhen, Schwanberg, Markt Bibart und seine Ortsteile über einem grünen Waldmeer zu sehen sind. Der Rückweg erfolgt teilweise auf der Gipsstraße, über das Knauf-Biotop, Finstersee und Stockseeklause.

Markt Bibart 3 - Länge 8 km - Biotopwanderweg
Vom Bahnhofs-Vorplatz (Nordseite) geht der Weg Richtung Scheinfeld, vorbei an der Margaretenkapelle, der Streuobstwiese „am Kuckuck" und an der „Kühtrieb", zum naturfachlich überaus wertvollen Leppachbiotop. Dann weiter ein Stück am Vilzbach entlang, über den Weingartenberg und Kirschenvasen nach Altmannshausen. Der Rückweg folgt meist dem Lauf der Bibart.

Markt Bibart 4 - Länge 13 km - Rundweg in die Ortsteile
Vom Bahnhof (Nordseite) führt die Route auf den Radweg nach Scheinfeld. An der scharfen Kurve dann links in einen Flurbereinigungsweg nach Altmannshausen, der einst Postweg war. Weiter zum Enzlarberg (405 Meter). Hier besteht die Gelegenheit entweder nach Enzlar oder über Herrnberg nach Ziegenbach zu wandern, wo eine gemütliche Dorfgaststätte lockt. Der Rückweg verläuft teilweise an der Bibart entlang, man gelangt über Bruckhof, Waldhof, Mönchsondheimer Holz, Altenspeckfeld auf den alten Postweg und vorbei am Galgenbuck zum Ziel.

Markt Nordheim

Markt Nordheim 1 - Länge 8 km
Dieser kürzere Rundwanderweg führt durch die südliche Flur von Herbolzheim und passiert unter anderem den Kehrenberg, der wegen seiner Schmetterlingsvielfalt besonders in den Sommermonaten lockt.

Markt Nordheim 2 - Länge 16 km
Weg Nr. 2 ist deutlich länger und berührt alle Gemeindeteile. Er zieht sich durch das Naturschutzgebiet Sieben Buckel mit einer Höhle namens „Höllern". Sie gilt als größte Gipskarsthöhle Süddeutschlands und ist für Fledermäuse ein sicheres Winterquartier. Auf der Route liegen auch die Weinberge am Hohenkottenheim in Markt Nordheim und am Langen Berg in Ulsenheim.

Markt Nordheim 3 - Länge 11 km
Von Markt Nordheim aus geht's zunächst in den Domprobsteiwald mit seinen ausgedehnten Laub- und Nadelbaumbeständen, weiter zum Hohenlandsberg, wo seit 1554 eine Burgruine steht. Es folgt dann der Lange Grund, ein ehemaliger Militärübungsplatz mit dem sogenannten Panzerturm. Durch das Kohlwieselholz und das Biegenbachtal gelangt man auf die nördliche Gemeindeflur und dann nach Markt Nordheim zurück.

Markt Taschendorf

Markt Taschendorf 1 - Länge 7,5 km
Von Markt Taschendorf steigt der Weg durch Wiesengrund und Wald hinauf zum Parkplatz „Hohe Föhren". Hier ist eine Verknüpfung mit dem Rundwanderweg Markt Taschendorf (MT) 2 möglich. MT 1 führt im Wald über die Hochstraße nach Hombeer. Durch die herrliche Felder- und Waldlandschaft des Steigerwalds kommt man wieder nach Markt Taschendorf zurück.

Markt Taschendorf 2 - Länge 14 km
Start ist hier im Ortsteil Frankfurt, wo es zunächst nach Thierberg geht, um anschließend durch Felder, Wald und wieder Feldfluren Obersteinbach zu erreichen. Über eine Südhangkante mit herrlichen Blicken ins Steinachtal gelangt der Wanderer nach Mittelsteinach und weiter hinauf nach Abtsgreuth. Dort durch den Wald zum Parkplatz „Hohe Föhren" und schließlich erneut auf Waldwegen hinab nach Frankfurt.

Gemeinde Münchsteinach

Münchsteinach 1 - Länge fast 7 km - „Oasen der Sinne"
Von der Steinachhalle am Westrand von Münchsteinach führt dieser Weg durch Wald und Wiesen und Sandgruben vorbei. Ein Barfußweg, ein Wald-Dentrophon, eine Quelle laden zu verschiedenen Aktivitäten ein. Für stille Genießer bieten sich außerdem viel Ruhe- und Meditationsplätze, in einem originellen Obstgarten, einem kleinen Hain mit Doppelfichte. Die Verknüpfung von Kunst und Handwerk mit der Natur vermitteln Klanghölzer, Skulpturen, ein Natur-Webrahmen und andere Natur-Kunst-Elemente.

Münchsteinach 2 - Länge 7,4 km - Alter Hahn, Elster
Ausgangspunkt ist die Linde am unteren Torbogen in der Ortsmitte. Über die Hartstraße geht es vorbei an Holzplätzen in den Staatswald, wo sich Nadel-, Misch- und Laubmischbestände abwechseln. Der Stübacher Weiher bildet den Wendepunkt in einem Seitentälchen des Ehebachs. Auf gepflegten Schotterwegen schlängelt sich der Weg wieder bergauf, vorbei am ehemaligen Pflanzgarten des Staatswalds und zurück zum Ort. Kurz vor dem Ziel, am Ende des Distrikts Hermesbach, kann man eine rund 250 Jahre alte Eiche bestaunen. An der Staatsstraße nach Münchsteinach.

Münchsteinach 3 - Länge 5,7 km - Schwambach, Fuchs
Start am Kreuzstein-Parkplatz nördlich von Neuebersbach. Durch schattige Kiefern-, Eichen-, Buchen- und Fichtenwälder erreicht der Wanderer die Dachsquelle nebst Schutzhütte. Hier besteht Anschluss an den Karpfenrundweg über Schornweisach nach Uehlfeld. An einer ehemaligen Weiherkette entlang mündet diese Route Nr. 3 in der Straße Neuebersbach-Altershausen. Kurz nach Norden, dann taucht der Weg westlich wieder in den Forst und bringt die Wanderer in einer größeren Schleife um die frühere Siedlung Ebersbach und durch das Wiesentälchen zurück zum Ausgangspunkt.

Münchsteinach 4 - Länge 7,7 km - Münchsteinach-Roßbach
Dieser Weg startet an der Linde in der Ortsmitte am Torbogen. Nächste Stationen sind die Bachstraße und das Gewerbegebiet, wo am Ziegelwerk rechts abzubiegen und dem Agelbach zu folgen ist. Bei den Fischkästen wird dieser überquert. Im Roßbach zweigt dann der Weg auf die Route Milan und begleitet diese über den Weiler Höfen, bis er mitten in der Rodungsebene, „die Hart" genannt, wieder zwischen Feldern und Wiesen Richtung Münchsteinach abbiegt.

Markt Oberscheinfeld

Oberscheinfeld 1 - Länge 12 km
Dieser Weg verknüpft die südlichen Ortsteile Schönaich, Herrnberg, Oberambach und Herpersdorf. Er führt durch offene Feldflur, wo Wanderer die Sonne genießen und ihre Blicke schweifen lassen können. In Herpersdorf empfiehlt sich eine preiswerte Brotzeit.

Oberscheinfeld 2 - Länge 14 km
Wie bei Weg 1 geht es vom Marktplatz zunächst nach Südwesten. Am Ortsausgang muss man aber rechts, um im Wiesengrund nach Krettenbach und weiter nach Stierhöfstetten und Herper zu gelangen. Dort taucht der Wanderer nach 1 km am Höllweiher in den kühlen Fichtenwald. An der nahen Schwarzbachquelle wartet eine Sitzgruppe auf Rastende. Langsam steigt der Weg an und erreicht den Herpersberg (472 m, Gemarkung Geiselwind). Nun geht's bergab über Prühl nach Oberscheinfeld.

Oberscheinfeld 3 - Länge 14 km
Diese Route verläuft vornehmlich im schattigen Wald. Vom Marktplatz aus folgt man zunächst der Staatsstraße Richtung Prühl. Rund 200 m nach dem Ort biegt der Weg nach rechts über die Schloßmühle steil hoch zur Ruine Scharfeneck. Von hier weiter durch Buchenwälder zum "Roten Kreuz", dem höchsten Punkt (461 m über NN) in der Gemarkung Oberscheinfeld, wo auch eine Schutzhütte steht. Durchs Appenfelder Tal über den Höhenrücken nach Prühl. Das dortige Gasthausist bekannt für seine köstlichen Fisch- und Wildgerichte. Zurück am Prühlbach nach Oberscheinfeld.

Specht - Länge 5 km
Ausgangspunkt für diese gemütliche Runde ist der Parkplatz an der Staatsstraße Oberscheinfeld/Prühl unmittelbar vor der Ziegelhütte. Sie führt in den Buchgrund, der mit seinen Waldwiesen zu den schönsten Flecken in der Gemeindeflur zählt. Wer mag, kann vor der Schlossmühle den Wald verlassen und einen Abstecher zum Schlossbrünnle und zur Turmruine Scharfeneck (Hinweisschilder beachten!) unternehmen.

Buchenblatt - Länge 9 km
Jener Rundweg ist zum Teil mit Strecke "3" identisch, zweigt allerdings bereits am Roten Kreuz nach Prühl ab.

Hase (Länge 6 km) und Ameise (Länge 4 km)
Beide Routen führen von Prühl aus auf die Anhöhen rund um den Ort: Mit dem Hasen kommt man zum Herpersberg und zurück, die Ameise verläuft im Osten des Dorfes. Lohn für die Mühen des Anstiegs sind wunderbare Ausblicke auf das Prühlbachtal.

Bildstockwanderweg - Länge 13 km
Er führt über Scharfeneck, Erlabronn und Herpersdorf und passiert 17 der kunstvollen Landschaftsdenkmäler. Die Bildstöcke wurden von ansässigen Familien aus Dank oder als Zeichen ihres christlichen Glaubens errichtet Ihre Namen sind oft im Sockel verewigt. Start und Ziel am Marktplatz oder an jedem der Bildstöcke.

Stadt Scheinfeld

Scheinfeld 1 - Länge 10 km
Ausgehend von Scheinfeld verläuft die Stecke über die Hohlweiler Mühle und Ruthmannsweiler durch ein waldreiches Gebiet Richtung Bernhardsee und Thierberg. Auf dem Rückweg kann man Kloster Schwarzenberg und das Schloss besichtigen.

Scheinfeld 2 - Länge 12 km
Dieser wunderschöne Weg geht über Schnodsenbach, wo ein vorbildlich gestalteter Spielplatz Kinderherzen höher schlagen lässt, in den etwas entlegenen Ortsteil Erlabronn. Der folgende Höhenweg führt kilometerlang ausschließlich durch reizvollen Mischwald. Über die Einsiedelei und den Schwarzenberger Forst gelangen Wanderer zurück nach Scheinfeld.

Scheinfeld 3 - Länge 9 km
Er verbindet Scheinfeld mit Grappertshofen und Burgambach. Der obere Hügel im Seegrund gestattet einen herrlichen Blick über das mittlere Scheinetal.

Nordic- Walking- Park in Scheinfeld
Start: Rathaus Scheinfeld, Rundstrecken 4 km/7 km/16 km

Markt Sugenheim

Sugenheim 1 - Länge 16 kam
Rundweg mit Start in Ullstadt über Sugenheim und Markt Bibart.

Sugenheim 2 - Länge 15 km
Rundweg in den Ehegrund hinauf von Sugenheim nach Markt Nordheim.

Sugenheim 3 - Länge 13 km
Diese Tour führt vom Wanderparkplatz in Krassolzheim durch die Weinberge und Streuostwiesen nach Neundorf und Ingolstadt.

 

Kultur

 

 

 


Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)
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