Geschichte

Drei Ansätze einer regionalen Entwicklung gingen der LAG-Gründung voraus. Mitte der 90er Jahre veranlassten die Strukturschwäche der Region, Probleme der Landwirtschaft und vor allem einige massive Überschwemmungen den Bund Naturschutz Scheinfeld einen Konzeptentwurf zu entwickeln, der sowohl dem Naturschutz und der Wasserrückhaltung dient als auch der gesamten Regionalentwicklung zugute kommt.

Unter dem Slogan „Lebensraum für Mensch und Natur“ wurde dieses Talauenprojekt konkretisiert und viel Überzeugungsarbeit in Ratsgremien und Bevölkerung geleistet. Als wichtiger Umsetzungspartner und Maßnahmenträger konnte der Landschaftspflegeverband (LPV) Mittelfranken gewonnen werden. Im Sommer 1997, also noch vor der LAG-Gründung, wurde eine beim LPV angesiedelte Teilzeit-Stelle zur Projektkoordination eingerichtet.
Parallel dazu formierte sich eine Kulturinitiative aus Künstlern und Kunstinteressenten mit dem Ziel, die kulturellen Aktivitäten und die interkommunale Zusammenarbeit zu verstärken.

Auf der Ebene der Verwaltungsgemeinschaft Scheinfeld war bereits seit den 70er Jahren ein Fremdenverkehrsausschuss eingesetzt. Sein Anliegen: Förderung des Tourismus, unter anderem durch Erstellung einer regionalen Wanderkarte.
Ende 1997 wurde, gemeinsam initiiert von Naturschützern, der Kulturgruppe und den VG-Bürgermeistern, die Aktionsgruppe gegründet und die Aktivitäten in der Region darin gebündelt.
Schwerpunkt war von Anfang an, wie es in der LAG-Satzung heißt,
„die Erhaltung und Entwicklung der Kulturlandschaft und der Kultur- und Naturgüter als wichtiges Potential des ländlichen Raumes.“
 

Ausgehend von 6 Mitgliedsgemeinden im Jahr 1997 hat sich die Zahl auf 18 Gemeinden erhöht. Das durch den Zusammenschluß neu formierte Gebilde dürfte bayernweit einmalig sein. Es überschreitet nicht nur die Grenzen von drei Landkreisen, sondern liegt zudem quer zu den drei fränkischen Regierungsbezirken und folgt damit dem LEADER-Grundpostulat "Versuchslabor und Experimentierstätte für den ländlichen Raum" zu sein.


Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)
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