|
Scheinfeld
Verwaltungssitz, Gewerbezentrum und Schulstadt mit 15 Stadtteilen
von Burgambach bis Zeisenbronn, insgesamt fast 5000 Einwohner.
Als
ein Teil von “Scegisfeldon” im Jahr 776 an das Kloster Fulda
ging, gab es das mächtige, über der Stadt thronende Schloss
Schwarzenberg noch nicht. Es fand 1258 erste schriftliche Erwähnung.
Eine wichtige Rolle in Schloss- und Stadtgeschichte spielte Erkinger von
Seinsheim, der 1405 begann, die Burg und die dazugehörenden Besitztümer
aufzukaufen. 15 Jahre später erwirkte er das Recht, seine Siedlung
zur Stadt zu erheben. Von den alten Befestigungen sind der Torturm von
1460 und Reste der Stadtmauer erhalten.
Erkinger gilt als Stammvater des Fürstenhauses Schwarzenberg, in
dessen Besitz das Schloss noch heute ist. Die von dichten Laubwäldern
umrahmte weitläufige Anlage im Stil der Renaissance wurde Anfang
des 17. Jahrhunderts nach einem Brand neu aufgebaut. Sie kann bei Führungen
an Sonn- und Feiertagen besichtigt werden und beherbergt heute vor allem
eine Schule.
Eine Zentralfunktion übte Scheinfeld schon immer aus. Schon die Schwarzenberger
regierten von hier aus ihre Besitzungen. Wichtige Vieh- und Schweinemärkte
fanden statt. Nach dem Übergang an Bayern 1806 wurde die Stadt Sitz
eines Bezirksamts, das später in das Landratsamt des Kreises Scheinfeld
überging und bis zur Gebietsreform 1972 Bestand hatte. Heute sind
die Verwaltungsgemeinschaft, die Tourismuszentrale Steigerwald und die
Landkreisbücherei in dem malerischen Steigerwaldstädtchen angesiedelt.
Durch seine grüne Hügellandschaft rund um Scheinfeld schlängeln
sich mehrere Haupt- und Rundwanderwege mit einer Gesamtlänge von
75 Kilometer. Über 50 Vereine garantieren einen umfangreichen Veranstaltungskalender.
Weitere Auskünfte:
Stadt Scheinfeld
Hauptstr. 3
91443 Scheinfeld
Tel. 09162/9291-0, Fax 09162/92 91 700
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 08.00 - 12.00
Mo 14.00 - 16.00
Do 14.00 - 16.30
Bürgermeister Claus Seifert
Internet:
www.scheinfeld.de
|